Permanent online – Fluch oder Segen?

30.08.2012 15:18 von Thomas Pfeiffer

In Zeiten von Facebook, WhatsApp, iMessage, etc. sind wir permanent für andere sichtbar online. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht aber dadurch erwartet man ja mittlerweile eine zeitnahe Reaktion auf Nachrichten die man dem Gegenüber sendet. Doch irgendwie verblasst dieser Wahn des permanenten online Seins. Man kann beobachten dass Antworten auf Nachrichten wieder länger dauern. Auch wenn jemand online ist, schreibt er nicht mehr sofort zurück. Dass was früher der Reiz des Ganzen war – alles in real time - entwickelt sich langsam zu einer Belastung unseres vegetativen Nervensystems. Die ständige Erreichbarkeit ist nicht dass Wahre. Aber was erzähl ich Ihnen, dass wissen Sie bereits bestimmt selbst. Was aber wie ich finde noch schlimmer ist, ist die Interpretation des geschriebenen Wortes. Viel zu oft musste ich erleben, wie mein Gegenüber mir auf eine Nachricht mitteilte, dass die eMail aber jetzt nicht nett klang. Hm, einerseits versucht man sich kurz zu fassen, aber dennoch erwartet das Gegenüber eine wohlformulierte blumige und ausführliche Nachricht. Ist die Nachricht zu lange, und dass ist mir schon des öfteren passiert, bekam ich eine eMail in der ich aufgeordert wurde mich kurz zu fassen. Also wie jetzt? Hm, ja geht mir aber irgendwie genauso. Formulierungen werden oft auch von mir missverstanden wenn sich jemand wie so oft passiert aus stressigen Gründen sehr kurz fasst. Viele Missverständnisse sind also in unserer heutigen elektronischen Kommunikation vorprogrammiert. Wir werden sehen wie sich dass weiterentwickelt...

Wir legen auch mal eine Pause ein...

17.08.2012 15:08 von Thomas Pfeiffer

... so geschehen letzten Mittwoch. Wunderschönes Wetter, die richtige Ausrüstung, Proviant eingepackt und ab in die "Berge" nebenan. In nicht mal 15 Min. ist man von der Agentur aus im Urlaubsort St. Englmar. Von hier aus bieten sich jede Menge schöne Wanderwege in allen "Schwierigkeitsgraden" an. Unberührte Natur, saftige Wiesen und Felder und manchmal denkt man sich man wäre in den Alpen... ja OK, aber ein bisschen schon. Schön wars auf jeden Fall wieder. 14 KM gewandert und als Belohung eine deftige Brotzeit auf dem "Bankerl".